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In der "Übermorgenstadt" hat die Zukunft schon beg

Foto: djd/Oldenburg/Thorsten Ritzmann

Im Februar wurde Oldenburg der Titel "Stadt der Wissenschaft 2009" vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verliehen.

Auszeichnung für Oldenburg

(djd/pt). "Ich denke viel an die Zukunft, weil das der Ort ist, wo ich den Rest meines Lebens zubringen werde", hat Woody Allen einmal gesagt. Oldenburg wird sich in diesem Jahr häufiger an die Worte des berühmten amerikanischen Regisseurs erinnern: Im Februar 2008 wurde der Stadt vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft der Titel "Stadt der Wissenschaft 2009" verliehen. Das 158.000 Einwohner zählende Zentrum des reizvollen Oldenburger Landes hat sich selbst dafür das Motto "Übermorgenstadt" gegeben.

Talente, Toleranz, Technologie

Rund 700 Veranstaltungen werden im Zusammenhang mit der Auszeichnung in diesem Jahr stattfinden, bei denen es vor allem um kluge Ideen für die Zukunft geht. Ein ganzes Jahr lang erfahren Besucher, welche Antworten die Wissenschaft auf die wichtigen Fragen künftigen Lebens gibt. In Oldenburg gehören dazu die drei großen T - Talente, Toleranz, Technologie. Die Stadt zeichnet sich nicht nur durch Talente und Toleranz aus, auch Spitzenforschung und Spitzentechnologie finden hier die nötigen Impulse, um sich zu entwickeln. Alle Projekte greifen diese drei T auf - und jedes für sich trägt dazu bei, der Idee der Übermorgenstadt näherzukommen. Als vielseitige Großstadt mit überschaubaren Dimensionen und viel Grün bietet Oldenburg dafür ideale Voraussetzungen.

Das schlaue Haus und die Wissenschafts-Geisterbahn

Wie sieht das Haus der Zukunft aus? Die Infobox "Das schlaue Haus" am Schlossplatz zeigt, wie die Wohnung ein Ort zum Wohlfühlen bleibt und gleichzeitig seine Bewohner von lästigen Pflichten entlasten kann. Die Verknüpfung von Informations- und Energietechnologien, der effektive Einsatz von Wärme und Strom, das altersgerechte Haus, in dem auch Senioren lange selbstständig leben können, die Kühltruhe und der Wäschetrockner von übermorgen, die nicht nur beim Energiesparen helfen: Das alles spielt hier eine zentrale Rolle.

"Forschung zwischen Genie und Wahnsinn" beleuchtet die Wissenschafts-Geisterbahn. Geboten wird eine schrille, humorvolle, teilweise auch bedrückende Reise in die Zukunft. Zwischen genialem Horror und banaler Realität gehen Schauspieler, Medienkünstler und Tänzer der Frage nach Genie oder Wahnsinn in der modernen Wissenschaft nach.

Auf der Internetseite www.uebermorgenstadt.de gibt es mehr über die "Übermorgenstadt" mit ihren Wissenschaftsgärten in der Fußgängerzone und die Antwort auf die Frage, warum die Geschichte der Naturwissenschaften ohne den Orient undenkbar wäre.